Ein Blick hinter die Kulissen meiner mixed-media Kunst

Von meiner Internet-Freundin, der wundervollen Amy von The Treespace Studio, wurde ich zu einem Künstler-Bloghop eingeladen. Amy hatte einen großen Einfluss auf mich, meine Kunst und vorallem meine Webseite. Ihre Arbeiten sind einmalig! Wenn Du also noch nie von Ihr gehört hast, dann schau doch mal auf Ihrer Seite vorbei. Was sie kreiert ist einfach zauberhaft. Für diesen Bloghop – der weltweit für Künstler, Kreative und Autoren vorstellt – soll ich vier Fragen beantworten. Und ich darf drei weitere Künstler einladen, die dann nächste Woche die Fragen beantworten werden. (Falls Du gern wissen möchtest, wen ich eingeladen habe, schau einfach in den nächsten Tagen nochmal vorbei.)

Hier die Künstler die ich zum Bloghop eingeladen habe – einfach auf den Namen klicken, dann gelangst Du zum Blogpost:

Cynthia Katz

1. Frage: Woran arbeite ich gerade?

Work in progress: Meditation mixed-media piece by Ursula Markgraf Hm, kann mich nicht entscheiden, ob das nun eine leichte oder eine schwere Frage ist. ;-) Ich arbeite eigentlich ständig an vielen verschiedenen Dingen, daher ist das nicht so eindeutig zu beantworten. Natürlich bin ich immer dabei neue mixed-media Bilder zu gestalten. Ich probiere verschiedene Techniken aus und versuche sie zu meinem eigenen Stil zusammenzufügen. Ich arbeite auch immer an neuen Ideen, aber versuche diese für jetzt erstmal im Hinterkopf – bzw. in meinem Notizbuch – zu behalten und mich erst einmal auf meine Postkarten und Drucke zu konzentrieren. Ich habe auf die harte Art gelernt, dass es klüger ist, sich erst einmal auf eine Sache zu konzentrieren, statt an mehreren Baustellen zu arbeiten. Zumindest, wenn man Kinder hat und dadurch die Zeit eingeschränkt ist. ;-)

2. Frage: Wie unterscheidet sich meine Arbeit von der Arbeit anderer?

Just a little reminder for you to shine today. :-) Für mich ist Kunst nicht einfach „nur“ Kunst. Wobei Kunst wohl für keinen Künstler einfach „nur“ Kunst ist. ;-) Ich möchte dass meine Bilder für Frauen Weckrufe sind. Ich möchte damit ihre Gefühle anrühren, sie ermuntern und ermutigen. Ich wünsche mir, dass meine Kunstwerke helfen, dass Frauen an sich selber glauben, an ihre Träume, an Wunder. Für mich ist meine Kunst ein Weg, das mit anderen zu teilen, woran ich glaube und wovon ich träume. Bilder erschaffen bedeutet für mich kommunizieren, was mir wichtig ist, was ich liebe und ich der Welt gern sagen möchte. Zusätzlich versuche ich in meinen Bildern möglichst viel von den Dingen einzubringen, die ich liebe. Ich liebe Farben und mit dem Pinsel arbeiten. Aber genauso mag ich mit den Fingern oder anderen Dingen „spielen“. Ich liebe Muster, Stempel, Stoffe. Ich liebe Schrift, Typographie, Zitate. Ich habe eine fast schon an Besessenheit grenzende Begeisterung für Graphit. Diese Liste könnte ich vermutlich unendlich fortsetzen. :-)

3. Frage: Warum schreibe/ kreiere ich das was ich mache?

Weil ich die Welt verändern möchte. :-) Ich werde ein bißchen schummeln. Da ich finde, dass die Beantwortung dieser Frage schwer in 2-3 Sätzen zu erledigen ist, möchte ich dieser Frage gern einen eigenen Blogpost widmen. Also in den nächsten Wochen immer mal wieder vorbei schaun – oder den Newsletter abonnieren. ;-)

Update:
Der Blogpost wurde inzwischen geschrieben: Warum ich tue, was ich tue!

4. Frage: Wie funktioniert Dein Schreib- oder Schaffensprozess?

I spend alot of time just sketching and drawing. Mein kreativer Prozess ist alles andere als „linear“ oder vorhersagbar. Ich setze mich nie hin und denke „Okay, heute mache ich X“ Ich verbringe viel Zeit mit Skizzieren und Zeichnen. Ich lerne auch viele neue Techniken und schaue gern anderen Künstlern zu, wie sie ihre Kunstwerke erstellen. Meine Notiz- und Skizzenbücher sind voll mit Zeichnungen von verschiedenen Dingen. Die meisten davon werden nie zu „richtigen Kunstwerken“. Aber das ist völlig in Ordnung. Ich zeichne und „spiele“ solange, bis mich irgendwann irgendetwas „fesselt“. Eine Idee. Ein Zitat. Ein Gefühl. Und ich beginne das weiter auszubauen. Das ist eine Sache, die ich sehr an der mixed-media Kunst liebe – dass man nicht von Anfang an ein fertiges Bild im Kopf haben muss. Man fängt einfach an. Mit einem Hintergrund. Oder mit einer groben Skizze. Oder mit einer Collage. Und dann arbeitet man damit weiter. Ich habe ständig mehrere Arbeiten herumliegen, die mitten im „Schaffensprozess“ sind. Es ist auch nicht ungewöhnlich für mich, dass ich ein Bild erst Monate nachdem ich es begonnen habe, beende. Natürlich ist es nicht so, dass ich jedes von mir geschaffene Kunstwerk am Ende auch toll finde. Aber auch das ist okay. Mit jedem Stück lerne ich etwas neues. Und im Endeffekt ist es der Prozess, den ich am meisten liebe.

Ich hoffe es hat Dir gefallen, etwas über das Warum und Wie meiner Kunst zu erfahren. Gibt es noch etwas anderes, dass Du gern wissen möchtest?

Frag mich ruhig in den Kommentaren. Wer weiß, vielleicht beantworte ich Deine Frage dann in einem eigenen Blogpost. ;-)

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6 Antworten zu Ein Blick hinter die Kulissen meiner mixed-media Kunst

  1. Pingback:Why do I create what I do? - Ursula Markgraf

  2. Cynthia Katz sagt:

    Hi Ursula,
    It was great to get a peek into how you work creatively! I think it gives your work more meaning when I know the motivation that drives you to makes them and not just my interpretation. BTW I think your sketch looks amazing. I like it just as it is. The blog hop is fun!

  3. Pingback:Kreative Bloghop| Blog | Cynthia KatzCynthia Katz

  4. Pingback:Artist Blog Hop| Blog | Cynthia KatzCynthia Katz

  5. Liebe Ursula,
    ich mag Deine Kunst sehr gerne. Auch Deine Worte im Artikel oben sprechen mich total an.
    Ich selber arbeite ja ganz anders: ich bin strukturiert und gehe sehr zielgerichtet vor. Ich helfe kreativen Menschen, Struktur in ihr Büro zu bekommen, damit sie wieder mehr Zeit für ihre Kreativität haben.
    Was ich mich wirklich frage, wenn ich so tolle Bilder sehe: wie erschaffst Du (oder ein anderer Künstler) so etwas tolles??? Ich kann das nicht *lach*. Gut, dass wir alle unsere Stärken haben und uns gegenseitig unterstützen können!
    Liebe Grüße, Andrea

  6. Pingback:Entering the Depths: On Exploring and Creative Inspiration

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