Die unangenehmste aller Fragen (für mich)

Kennst Du das? Du bist in einer Unterhaltung. Alles läuft super. Dann kommt sie, die Frage aller Fragen. Horror. Panik. Schweißausbrüche meinerseits. Fluchtgedanken. Willst Du wissen, welche Frage das für mich ist? 

“Und was machen Sie?”

Ja, ich gebe es zu. Diese Frage hat bei mir die letzten drei Jahre zu Magenkrämpfen, diversen Falten und sozialen Rückzugstendenzen geführt. Aber damit ist es jetzt Schluss! Hab ich entschieden! :-) Und darum antworte ich jetzt hier, ganz öffentlich, für alle lesbar auf diese Frage.

 

ICH BIN SELBSTÄNDIG!

 

Na, war doch gar nicht so schwer.

Muss ja keiner wissen, dass der Post einige Tage als Entwurf gespeichert war, bevor ich dann endlich doch auf “publish” gedrückt habe. ;-)

Und was bedeutet es für mich, selbständig zu sein?

 

Selbständig sein heißt für mich, 100% hinter meiner Arbeit zu stehen.

Ich bestimme was ich mache, und hinter dem was ich mache steh ich. 100%!
Kann ich nicht dahinter stehen, liegt es in meiner Verantwortung NEIN zu sagen. 

 

Selbständig sein heißt für mich, etwas zu verändern.

Ich möchte einen Unterschied machen. Etwas bewegen! Das muss keine weltweite Revolution sein. ;-) Auch wenn ich nur für Einzelne die Welt verändere, dann ist das für mich Erfolg!

 

Selbständig sein ist für mich die Grundlage, um mein Leben nach meinen Vorstellungen und Prioritäten zu leben.
Ich passe meine Arbeit meinen Lebensvorstellungen und meinen Werten an. Nicht umgekehrt! 

 

 Und – unabhängig davon, ob Du nun selber selbständig bist oder nicht – was bedeutet “selbständig sein” für Dich? 
Verrat es mir in den Kommentaren!

 

 

Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

13 Antworten zu Die unangenehmste aller Fragen (für mich)

  1. Ruth sagt:

    I completely concur with you Ursula – that question has been the bane of my existence for a while now. And as I try to get my business up and running, it’s something that I struggle with on a daily basis. It definitely stops me from wanting to socialize with new people, I hear ya on that one!

    But I love that you’re conquering this fear and putting out there loud and clear that you are self employed. For me, being self employed has always meant financial freedom and doing things MY way!! But since my income is still in the sporadic stages, with no real consistency from week to week, I’m afraid this darn question continues to haunt me.

    But your story made me realize that I’m not alone with this fear… that’s it’s all par for the course. And for that, I thank you so much for sharing!

  2. Great question! Self-employment to me means:
    -Living life on my terms
    -Being able to fully express myself
    -Freedom
    -Have more time with friends and family
    -Being able to serve and share my gifts
    -Having complete control of how I want to live
    -To name a few ;)

    xoxo
    Alara

  3. Padma sagt:

    Schön geschrieben, danke. Doch: Nein, ich bekomme keine Schweißausbrüche. Mir geht es gut, für was sollte ich Scham oder Schuld oder Minderwertigkeit empfinden?? Das sind doch alte, alte Geschichten. Die Zeit ruft danach, ziemlich laut sogar, dem eigenen herzen zu folgen. Das hören wir natürlich besser, wenn wir still sind, das nötigste tun und Leben, Lieben, Lauschen, Tanzen und wieder in uns hineinhören, den Körper fühlen, in all seinen Facetten, die Sterne bewundern und wie es eine Freundin ausdrückt:” Morgen für Morgen entfaltet sich ein zauberhaftes Spiel von Nebelflügeln und tastenden Sonnenstrahlen über weißbereiften Wiesen und Wäldern.” Ja es ist Herbst, es ist manchmal richtig kalt, doch Innen ist es warm, schön, anmutig. Ich liebe mich, ich liebe das Leben und es ist eine gute, intensive Zeit der Transformation.

    • Ursula sagt:

      Lieben Dank für den Kommentar!

      Nein, ich bin – und war – definitiv nie der Meinung, dass man sich schämen müsste, weil man selbständig ist. Ganz und gar nicht. Und dass ich mich minderwertig fühlen MÜSSTE, nein, es war mir schon klar, dass ich es nicht muss. *lach*
      Aber es war halt trotzdem nicht so leicht …

      Liebe Grüße

      Ursula

  4. Lisa Haggis sagt:

    Congrats on this post, Ursula! Stepping outside of your comfort zone to declare this is very likely going to change how you feel when you talk about it. You should be so proud of the beauty you create for the world.

    For me, self employment means just that: creating. It means taking the reigns and deciding what you are going to leave behind in this world.

  5. Andrea sagt:

    Ich kenne die Problematik, aber ehrlich, eigentlich müssten die anderen doch bei der Frage Schweißausbrüche bekommen oder? ;) Wir finanzieren dem Chef wenigstens nicht den nächsten Ferrari und schuften dafür Tag und Nacht. Lach, nein wir arbeiten lieber selber und ständig ganz ohne Ferrari. Aber wie du schon sagst, dafür machen wir etwas was wir zu 100% lieben. Sag doch in Zukunft, “ich bin selbständig, Sie etwa nicht?” LOL….

    • Ursula sagt:

      Genial!!!

      Das werd ich mal probieren. :-) Du hast natürlich recht. Eigentlich bedauere ich viele, die sich an ihren Jobs festklammern, obwohl sie sie hassen und keinerlei Freude daraus ziehen …

      Ganz lieben Dank für Deinen Kommentar!!!
      Liebe Grüße

      Ursula

  6. I totally understand your feeling Ursula. When you’re blazing your own trail, it’s hard to declare what you are in that moment, because you’re still figuring it out as you go along and then it constantly changes. The world we walk in is not standard or conventional so defining ourselves seems harder. I would like to JUST say I’m writer and creator of The Convivial Woman, but what does that mean to others? I know what it means for me, but what the heck can others get out of it. So really it’s more about defining it for others and not ourselves, I think. I wish the question was “So, tell me who are YOU?” In the end, that’s what everyone will want to know when you have passed on from this life–they will not want to know what did you do, but rather who were you.

    • Ursula sagt:

      Thanks for your lovely comment. You are right – it is hard to put things into words when you are still figuring things out.
      I love what you wrote about our world not being standard or conventional. I think OUR world is not – MINE definitely isn’t! :-) But many people that I meet, many people that I am kinda surrounded with still have all those conventional ideas and standards in their heads. I find it hard to explain to them in just a few sentences without sounding totally “out there” what I do and why I am doing it!

      But the more I open up the more people I meet and talk to that seem to understand … or at least seem to be open to it! Love that!

      xox,

      Ursula

  7. Being self employed means taking responsibility for my career, and everything that goes along with that.

    My income.
    My time.
    My energy.
    My workload.
    My work habits.

    Literally everything is in my control. It’s a blessing and a huge pain in the ass sometimes, and I wouldn’t trade it for anything !

    • Ursula sagt:

      <3 what you wrote. Especially love that you point out that it is not just fun and advantages but that it also comes with responsibilities!
      I think you can easily get trapped in being self-employed but still doing a "rat-race" if you are not careful. But the good thing is that it is all up to you!

      Thanks for your lovely comment!

      xox,

      Ursula

  8. Being self employed to me represents freedom & empowerment! Life on my terms. I couldn’t do it any other way! Great post :)

    • Ursula sagt:

      Thanks Jane!
      Totally agree with you. Well put! And to be honest, even though years ago I would not even have considered self-employment at all – now I can not imagine it any other way. :-)

      xox,

      Ursula

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.