Teelichter mit geheimer Botschaft – Tutorial

 

Heute habe ich eine ganz kurze Anleitung für dich für eine ganz entzückende Geschenkidee. Eigentlich ist sie etwas untypisch für mich. Man braucht nämlich keine Farben, Pinsel oder ähnliches. Dafür geht es super-schnell. Lässt sich auch toll per Post verschicken. Und selbst die Kinder können mit helfen.

Wie du oben im Foto siehst, habe ich damit einen Adventskalender gebastelt und per Post verschickt. Du kannst aber auch zum Beispiel Wunschkerzen zu Neujahr basteln oder zum Geburtstag Kerzen mit kleinen Botschaften oder sogar mit kleinen Geschenken (Ausflügen oder so) gestalten. Das schöne an der Kerze ist, man kann die Botschaft erstmal gar nicht sehen. *hihi*

Der Beschenkte muss die Kerze anzünden und so lange brennen lassen, bis alles Wachs flüssig wird. Dann ist das weisse Wachs durchsichtig und die Botschaft – oder der Wunsch oder Gruß – kann gelesen werden. (Achtung, meiner Erfahrung nach ist das Wachs einer Teelichtkerze NICHT nach 30 Minuten flüssig wie ich zunächst annahm. Es dauert echt eine ganze Weile!)

Du brauchst:

-Teelichter
-Papier (eventuell einen dunklen Stift)
-Schere
-optional einen Candle-Liner

Und so geht’s:

Zuerst die Botschaften ausschneiden. Du kannst dir entweder unten die pdfs ausdrucken und die vorgedruckten Botschaften (für einen Adventskalender) benutzen oder selber Botschaften in die leeren Kreise schreiben. Wenn du gerade keinen Drucker zur Hand hast, kannst du dir natürlich auch ganz fix selber Papiere mit Botschaften erstellen. Einfach Kreise zuschneiden die etwas kleiner sind als dein Teelicht und Text drauf schreiben.

Kleiner Tipp:
Den Text nicht unbedingt direkt in die Mitte des Papiers schreiben, weil ja dort dann der Docht mit der Flamme ist und es sich vielleicht schlecht lesen lässt. Auch solltest du natürlich einen etwas dunkleren Stift benutzen, damit man ihn dann gut durch das Wachs hindurch sehen kann. Ein heller Bleistift ist vermutlich nicht ganz so günstig. ;-)

Dann die Botschaften ausschneiden, das Teelicht aus der Metallhülse nehmen und unten den Zettel reinlegen. Teelicht wieder drauf. Fertig!

Kleiner Tipp:
Manche Teelichter lassen sich sehr leicht aus der Hülle nehmen, manche brauchen da “etwas Überredungskunst”. Am besten schon beim Kauf drauf achten, ob das Wachs eher locker in der Hülle sitzt. Ich hatte zunächst eine Packung die da ein wenig unkooperativ war … aber mit einer Metallzange, mit der ich dann am Docht gezogen habe, ging es dann trotzdem. ;-) Es kamen natürlich keine Teelichter bei der Herstellung der geheimen Botschaften zu schaden … *hust*

Wenn du einen Adventskalender gestaltest, dann solltest du natürlich 24 Teelichter mit Botschaft herstellen und dann kannst du mit einem Candle-Liner einfach die Zahlen oben auf das Teelicht malen. Ich hatte einen glitzernden Candle-Liner, was ich sehr hübsch fand. Du kannst aber natürlich auch einen roten oder andersfarbigen nehmen.

Wenn du nicht gerade einen Adventskalender machst, kannst du natürlich so viel oder so wenig Kerzen mit Geheimbotschaft herstellen, wie du magst und statt Zahlen entweder kleine Bildchen wie Herzchen oder ähnliches oben drauf malen oder die Kerzen auch ganz frei lassen. Allerdings würde ich empfehlen eine Karte mit einer kurzen “Erklärung” dazu zu legen, wenn du die Kerzen verschenken möchtest. Man sieht den Kerzen ihr geheimes Innenleben nämlich wirklich nicht an. Und wäre ja schade, wenn die Geheimbotschaft dann für immer geheim bleibt, weil der Beschenkte sie schlicht verpasst.

Wie findest du die Idee?

Lass mich in den Kommentaren doch wissen, wem du gern mal eine Kerze mit geheimer Botschaft schenken würdest?

Oder verrate mir, wenn du magst, welche kleine Kleinigkeit ohne großen Aufwand du gern verschenkst?

P.S. Hier noch wie versprochen die pdfs – einmal mit Texten und einmal frei zum selbst Gestalten. Einfach rechts-klick drauf und dann “Speichern unter” auswählen.

PDF mit Text

Blanko PDF zum freien Gestalten

 

P.P.S. Und wenn du noch nach einem schönen Ritual für den Übergang ins neue Jahr suchst, dann schau doch mal auf www.deinwundervollesjahr.de vorbei. :-)

Bascetta Sterne aus Notenpapier

Also hier endlich der Beweis, dass ich es geschafft habe, die Bascetta-Sterne zu falten!!!
 
Danke hiermit noch mal an Saxony Girl, die so superlieb war mir einfach mal so ne Anleitung und gleich noch hübsches Papier zu schicken!
 
Für den ersten Stern hab ich allerdings nicht das hübsche Papier nehmen wollen – habe einfach meinen weißen Notizblock geplündert. Klappte hervorragend. Leider kann ich Euch den entstandenen Stern gar nicht mehr zeigen, denn der lebt jetzt bei meinem Opa! :-)
 
Nachdem ich also das Prinzip verstanden hatte – erstaunlicherweise ohne das Ende der Anleitung zu verstehen. Das Falten ist ja einfach … aber das Zusammenstecken!!! Nachdem ich echt mit der Anleitung fast verzweifelt bin, hab ich es einfach nach “Gefühl” gemacht … und siehe da, es hat geklappt.
 
Und dieser ist dann aus dem schönen Papier entstanden! Ist er nicht toll?
 

 

 
Und als ich mit diesem dann fertig war, da hatte ich dann so ne Idee …
 
Bei mir lag nämlich noch das hier rum:
 
 
 
 
 
 
Ich liebe altes Notenpapier irgendwie … und da hab ich dann mal gefaltet. Und heraus kam das hier:
 
 
 
 
 
 
 
Und da ja immer Reste bleiben, wenn man die Buchseiten auf Quadrat-Größe geschnitten hat, hab ich aus den Resten nochmal kleine Quadrate gemacht … und den süßen kleine Stern gefaltet:
 
 
 
Hier nochmal die zwei nebeneinander – zum Größenvergleich:
 
 
Das Sterne falten macht total Spaß. 
 
Irgendwie hat das für mich etwas von “stricken” … Das Falten der Einzelteile ist irgendwann etwas monoton – aber SEHR entspannend! :-)
 
Nur das Quadrate schneiden ist wirklich laaaaaaaaaaaangweilig ….
 
Ich hab noch einen anderen Stern in Arbeit. Mal sehn ob der jemals fertig wird!