Sneak peak in unsere Weihnachtspost

Sneak peak in unsere Weihnachtspost

Hast Du schon Weihnachtskarten verschickt?

Nein?

Heute gibt es hier eine Inspiration für ganz schnelle handgemachte Karten! Besonders gut eignen sie sich, um Kinder damit zu beauftragen …äh, um sie mit Kindern gemeinsam zu machen.

Einfach Farben auspacken – am besten welche, die NICHT wasserfest sind! – Finger rein und auf die Karten drücken! Danach die Farbkleckse mit einem Stift verbinden und kleine “Sockel” für die Lämpchen malen. Kleine Nachricht drauf. Fertig!

Die Idee ist übrigens nicht von mir. Ich habe solche ähnlichen Karten vor einem Jahr mal bei pinterest gesehen. Laut google ist wohl diese Anleitung das Original. Ich hoffe das stimmt!

Wenn Du Dir die Original-Anleitung durchliest, wirst Du feststellen, dass ich nicht wirklich danach vorgegangen bin. Für mich lag der Vorteil, wenn man ERST die bunten Kleckse aufs Papier bringt und DANN die Verbindung zwischen den Lämpchen zeichnet darin, dass es keine panischen “Du hast aber das Lämpchen jetzt AUF das Kabel gestempelt”-Vorfälle gibt. ;-)

 

Und? Hast Du Deine Karten schon verschickt?

 

Dies ist übrigens Teil von Crafty Christmas, einer Mini-Blogpost-Reihe. Gestern habe ich eine Anleitung für gehäkelte Lebkuchenhaus-Anhänger veröffentlicht. HIER kannst Du sie Dir anschaun. Und morgen … ja, da musst Du schon morgen vorbeischaun …. ;-)

Endlich! Das schönste Einschulungskleid der Welt!!!

Okay, zugegebenermaßen ist meine Meinung zu diesem Kleid wohl etwas subjektiv.
Ja, nur etwas. Ein klitzekleines bisschen. ;-)
Immerhin hab ich es genäht.
 

Aber ich finde manchmal ist Bescheidenheit einfach fehl am Platz! Ich kann gar nicht sagen WIE ich mich über dieses Kleid freue! Ich könnte tanzen und singen, wenn ich es seh – echt, das hört sich total durchgeknallt an, aber jedesmal wenn ich es sehe, fange ich an zu strahlen.

Eigentlich hab nicht mal ich den Schnitt ausgesucht, sondern das Tochterkind. (Es ist der Schnitt Elodie von Farbenmix.) Und eigentlich ist das Kleid, was Du hier siehst, nur das TESTKLEID. Denn ich hatte solche Angst, dass ich irgendwas falsch mache oder die Größe dann doch nicht richtig passt oder … dass ich erstmal ein Testkleid nähen wollte.

Also hat das Tochterkind mit mir gemeinsam die Restekiste geplündert und alles rausgesucht was IRGENDWIE zusammen passen könnte. :-) Als ich den Stoff zuschnitt, war ich mir ehrlich gesagt schon unsicher, ob das alles zusammen dann wirklich gut aussehen würde. Ich weiß nicht wie es Dir geht, aber ich hab da immer so meine Probleme damit, mir VORZUSTELLEN, wie etwas dann fertig aussieht. Es passiert es mir nicht selten, dass ich am Anfang denke “Tolle Kombi” oder “Genialer Schnitt” und wenn ich dann fertig bin und es anschau, tendieren meine Gedanken eher zu “Na ja, es ist okay … könnte schlimmer sein.”

Aber bei diesem Kleid wurde ich mit jeder Naht irgendwie aufgeregter und hibbeliger. Ich konnte es einfach nicht mehr erwarten, es FERTIG zu sehen.

Und als es dann fertig war – WOW!  Wenn ich reinpassen würde, ich sag Dir, das wäre MEIN Kleid. *lach* Da es dem Tochterkind genauso gut gefiel, wurde das Testkleid dann kurzerhand zum Einschulungskleid hochgestuft! ;-) Eigentlich bin ich darüber kein bisschen böse. Ist ja weniger Arbeit für mich. Nur hab ich jetzt hier 4m nagelneuen Rosenstoff im Wert von 40€ rumliegen … Hmmmm. Na ja, ist wohl nicht so, dass mir dafür nichts einfallen wird. ;-) Und nun würd ich gern von Dir wissen – welches ist Dein “Wunderwerk”-Projekt? Was ist Dir mal nicht nur gut gelungen, sondern hat alle Deine Erwartungen übertroffen?  Bin gespannt auf Deinen Kommentar!  

Osterhasenköttel :-)

Auf einem meiner Lieblingsblogs sah ich ein lustiges Ostergeschenk – bunny poo. Das fand ich so witzig, dass ich mir eine deutsche Version ausdenken musste. Etwas was nach Hasenköttel aussieht, war schnell gefunden. Und so entstanden Osterhasenköttel-Geschenktüten!

Geht super schnell. Und man braucht auch nicht viel:

– Hasenkoettel – im Laden heißen die Schoko-Rosinen ;-)

– Zellglasbeutel

– Etikettenaufkleber o.ä.

– kleines Bändchen

– optional: Aufkleber und Kind zum helfen und verkosten ;-)

1. Etiketten beschriften – per Hand oder mit Computer

2. Etiketten auf Beutel kleben

3. Beutel mit Hasenköttel füllen

4. Zwischendurch Hasenköttel probieren :-)

5. Band drum

Fertig!

 

Jedem kann man sowas sicher nicht schenken – aber ich find es witzig! Und Kinder können auch prima “helfen”.

Einige gehen morgen an die Großeltern und einige bekommen die Kindergärtnerinnen dann nächste Woche geschenkt. Mal schaun, was die dazu sagen … *lach*

Stiftetasche selbstgenäht

Irgendwie habe ich im Januar noch nicht wirklich viel genäht. Und das Genähte, ist noch nicht fotografiert. Gut, dass ich noch nicht dazu gekommen bin, alle Dezember-Werke zu zeigen. ;-)
Hier eine von mir entworfene :-) und genähte Stifttasche … oder Maltasche … oder Künstlertasche … oder Malorganizer … oder … Ich hab wirklich keine Ahnung wie man sowas nun nennt. Vorschläge?
 
 
 

Es war ein Geschenk für meine Tochter zu Weihnachten. Und damit hab ich genau richtig gelegen! *freu* Bei Geschenken, die nicht auf dem Wunschzettel stehen ist das ja immer so eine Sache.
Aber mein Töchterchen liebt es zu malen und zu schreiben. Von wem sie das wohl hat? ;-) Daher fliegen auch überall immerzu Stifte rum. Und wohin auch immer wir gehen, will sie ihre Stifte am liebsten mitnehmen. Was regelmäßig zu einer verzweifelten Suchaktion nach Blättern, Blöcken und Stiften führt, wenn wir eigentlich schon unterwegs sein müssten. Nun nicht mehr. :-) Tasche geschnappt und los geht es. Also nicht nur Kinder- sondern auch Mama-freundlich!

Alle Stifte drin. Und “hinter” den Stiften ist genug Platz für einen Block – auf der Gegenseite noch einmal. Dann noch kleine Täschchen für Radiergummi, Aufkleber oder ähnliches. Alles mit Klettverschluss-Schließen. Und natürlich kann das ganze zugeklappt – ebenfalls mit Klettverschluss-Schnalle – als Tasche getragen werden.

 
Den Stoff hat übrigens meine Tochter selber ausgesucht. Also ich mein den äußeren. Als ich ganz verzweifelt in meinen Stoffen nach etwas festerem Stoff wühlte, brachte ich nur den schwarz-bunten zutage. Ich war mir eigentlich sicher, dass der meiner Tochter nicht gefallen würde. Doch sie schrie sofort begeistert “Haben wollen!” (Sie hatte natürlich keine Ahnung, was ich nähen wollte.)
Ihr glaubt gar nicht, wie ich mich gefreut hab! Zum einen, weil ich nichts extra bestellen musste. Zum anderen, weil mein Kind offensichtlich doch auch Dinge ohne pink schön findet! :-)
 
Mit dem Ergebnis der Tasche war ich wirklich zufrieden. Aber das Nähen hat mich ganz schön Nerven und einige “Umwege” gekostet. Ich sollte wirklich anfangen ERST zu planen wie etwas fertig aussehen soll und DANN mit dem Nähen anfangen. *lach*
 
Und wer sich fragt, warum der Taschendeckel” zensiert” ist – da hab ich den Namen meiner Tochter drauf gestickt. 
 
Jedenfalls ist die Tasche ohne Übertreibung TÄGLICH im Einsatz! Das freut mich riesig! Hat sich die ganze Mühe doch gelohnt! 

Ein Lichtlein … oder eine Keks-Kerze

Ein Lichtlein … oder eine Keks-Kerze

Heute schenk ich Euch ein Lichtlein! An manchen Tagen tut ein Lichtlein doch einfach gut, oder?!

Keks-Kerze - schöne Bastelei für Kinder / cookie candle - cute craft for kids

Okay, es ist nur ein Bild von einem Lichtlein – genauer einer Keks-Kerze. Aber die könnt Ihr ganz leicht selber machen – aus Lebkuchen, einem Waffelröllchen, einer geschälten Mandel und Zuckerguss. Diese süße Kerze ist die Gemeinschaftsproduktion von einer 6-Jährigen und einem 2-Jährigen. Also wirklich KINDER-leicht. ;-)

Und wenn Ihr nicht alle Lebkuchen-Keks-Kerzen selber essen könnt oder wollt – verschenkt doch eine an einen lieben Menschen! Einfach so! Die nette Kindergärtnerin oder die liebe Bibliothekarin oder der Nachbar oder der Postbote oder … Es ist doch schön jemandem ganz unerwartet mal eine kleine Freude zu machen!

Die Idee mit diesen hübschen Kerzen ist allerdings nicht von mir. Ich habe die Kekskerzen auf dem Blog titatoni gesehen und wusste sofort, dass die in den Beschäftigungs-Adventskalender müssen. :-) Danke an renaade fürs Zeigen!

Last Christmas

… habe ich auch schon Weihnachtliches gebastelt. Bevor ich Euch zeige, was ich dieses Jahr neben Geschenken noch so gemacht habe, wollte ich ein paar Sachen vom letzten Jahr noch einmal zeigen:

Eine Anleitung für Strohsterne

Das Weihnachtsbaumkissen – besonders spannend für kleine Finger ;-)
Und diese tollen Bascetta-Sterne aus Notenpapier hatte ich letztes Jahr auch gemacht:

Ich wünsche Euch noch einen schönen 4. Advent und begebe mich zurück zu meine Basteleien. :-)

Habt Ihr denn heute oder gestern auch etwas gebastelt?

Last Minute Weihnachtskarte

Last Minute Weihnachtskarte

Damit die Weihnachtskarten nicht ganz so last-minute werden, habe ich hier mal meine Weihnachtskarten vom letzten Jahr rausgekramt.

Last-minute Weihnachtskarte/ Last-minute Christmas card

Die Karten sind super einfach und meine Tochter (damals 5) hat fleißig geholfen. Wie man unschwer erkennen kann. ;-)

Hier also nur eine Kurzanleitung. Du brauchst:

Last-minute Weihnachtskarte/ Last-minute Christmas card

– alte Notenblätter (alternativ: Notenpapier ausdrucken und dann mit Tee “bemalen”)
– eine fertige Blanko-Klappkarte
– farbiges Papier
– Motivstanzer oder Schere
– (Lack-)Stifte
– Kleber
– Schokolade zum Kind-Bestechen ;-)

Last-minute Weihnachtskarte/ Last-minute Christmas card

Mit dem Motivstanzer ein Motiv aus dem Notenpapier ausstanzen oder etwas mit der Schere ausschneiden. Das Ganze dann auf das farbige Papier kleben.

Last-minute Weihnachtskarte/ Last-minute Christmas card

Als nächstes ein Kind mit Schokolade bestechen ;-) und es “Fröhliche Weihnachten” – oder etwas ähnliches – auf die Karten schreiben lassen.

Last-minute Weihnachtskarte/ Last-minute Christmas card

Dann alles auf Blanko-Karten kleben. Genial daran ist – solltest Du Dich vorher vertun oder das bestochene Kind sich verschreiben, ist die Karte nicht ruiniert. :-) Wenn man Kinder involviert ist das ja nicht so unwichtig. :-)

Besonders edel sehen die Karten aus, wenn sie aus festerem Papier sind. Dann nur noch ein paar nette Worte hinein und … FERTIG! :-)

Die Idee kann natürlich ganz leicht abgewandelt werden, in dem man einfach andere Stanzer und/ oder andere Papiere nimmt.

Die Karten, die wir dieses Jahr machen, sind – natürlich ;-) – noch nicht fertig. Davon folgen die Bilder dann noch.

Schreibst Du Weihnachtskarten? Und sind die selbst gemacht oder gekauft?

Anti-Stress Tipp für den Beschäftigungs-Adventskalender

So, das hat man nun davon, wenn man um Mitternacht seine Blogbeiträge schreibt. Man vergisst die Hälfte!

Wie von einigen Lesern des Posts zum Beschäftigungs-Adventskalender völlig richtig angemerkt:

Jeden Tag eine große Beschäftigung – dafür hat man doch keine Zeit. 

Absolut richtig! Ich hab die auch nicht! :-) Und meine Tochter, obwohl noch im Kindergarten, ist manche Tage auch erst zum Abendbrot zu Hause. Danach noch große Bastelaktionen starten? Nee! Und außerdem – wir wollen ja den Advent genießen. ;-)

 

Also hier deshalb ein paar erprobte Tipps von mir:

Einfach 24 Aktivitäten ausdenken – oder  ausdrucken – und willkürlich verteilen wird ziemlich sicher in Stress ausarten! Und ja, ich spreche aus Erfahrung! So hab ich das nämlich im ersten Jahr, als ich diesen Kalender machte, auch getan und SEHR schnell gemerkt, das geht gar nicht. Und da hatte meine Tochter noch kaum Termine, was heute schon ganz anders aussieht!

(Bin ich die Einzige, die es seltsam findet, dass ein Vorschulkind schon so viele Termine hat, dass man sich über sowas überhaupt einen Kopf machen muss?)

Wie dann?

1. Schritt:

Alle Dinge, die in den Wochen vor Weihnachten geplant sind, und die man sowieso machen müsste, werden in den Adventskalender aufgenommen:

– Kindergarten-Weihnachtsmarkt

– Schulaufführung

– Weihnachtsfeier beim Kindersport

….

Was im Marketing klappt, klappt auch mit Kindern! ;-) Einfach das, was man eh vorhatte als etwas Besonderes verkaufen!

Ja, am Anfang habe ich mich ein bissel so gefühlt, als ob ich meine Kinder verarsche bemogel. Ist das was ich mache nun clever oder gemein? Aber inzwischen – es hat sich nie jemand beschwert! ;-) Und ich tu meinen Kindern ja keinen Gefallen, wenn ich die Zeit mit allem möglichen vollstopf! Vielleicht lernen sie dadurch sogar, dass man auch die kleinen Dinge halt genießen kann – denn für meine Kinder wird es automatisch was Besonderes, wenn es im Kalender steht.

Ich benutze natürlich nur Aktivitäten für den Kalender, die ihnen auch Spaß machen. Wenn zwei Wochen vor Weihnachten ein Zahnarzttermin ansteht, kommt der natürlich nicht in den Kalender. ;-)

Ach ja, und ich kann nicht dafür garantieren, ob diese Strategie bei älteren Kindern auch noch klappt … 

2. Schritt:

Jetzt sucht man Dinge für die noch freien Tage. Auch da plane ich wieder zuerst die Dinge ein, die wir sowieso machen würden – die also somit keine “Extra-Zeit” verbrauchen:

Ich backe so oder so mit den Kindern Plätzchen.

Ich bastel so oder so mit Ihnen Weihnachtskarten.

Ich hatte sowieso vor, dieses Jahr mal Karamelläpfel zu machen.

3. Schritt:

Klar, so viel hab ich auch nicht vor, dass ich da für jeden Tag was finde. Die restlichen Tage werden aufgefüllt mit “kleinen” Aktivitäten:

– ein besonderes Weihnachtsbuch lesen

– Punsch trinken

– spazieren gehen

Und ich mein da nicht die 2-Stunden Wanderung in den Wald. Das können 10 Minuten um den Block sein, wenn es nicht anders geht. Wenn wir erst gehen, wenn es dunkel ist, ist das für meine Kinder schon ein Highlight und sie zählen voller Begeisterung die leuchtenden Sterne an den Fenstern.

Ich meine auch nicht den selbstgemachten Punsch, für den man erst 5 schwer-zu-kriegende Zutaten braucht. Ich meine den fertigen Kinderpunsch aus der Apotheke (keine Ahnung wieso wir den dort kaufen – zufällig mal entdeckt), den man nur heiß machen muss.

Ich habe am Anfang gedacht, dass den Kindern sicher die tollen Sachen wie “Lebkuchenhaus bauen und dekorieren” am besten gefallen würden. Quatsch! Das ist gar nicht so! Soll ich Euch verraten, was die Lieblings-“Beschäftigung” meiner Tochter ist, an die sie sich jedes Jahr von selber erinnert? Und nach der sie immer wieder fragt?

Nein, nicht backen. Auch nicht basteln. Und auch nicht der Besuch des großen Weihnachtsmarktes (der seit 2 Jahren gestrichen ist, weil zu viel Stress.)

Heiße Schokolade mit Schlagsahne und Streuseln!
 
*lach*

Dafür kann ich selbst an dem vollsten Tag ein paar Minuten einschieben! :-)

4. Ganz wichtig! Beim Verteilen der Aktivitäten drauf achten an welchen Tagen die Kinder eh viel zu tun haben. Wenn an dem Tag zum Beispiel Sport ansteht, dann werden nur abends noch ein paar Weihnachtslieder gesungen und gut ist. Die aufwendigeren Dinge kommen auf  die Tage wo Zeit ist oder aufs Wochenende.

Im Endeffekt geht es nicht darum möglichst viele großartige Aktivitäten zu starten.

Es geht einfach darum an jedem Tag ein paar Minuten etwas zu tun, was irgendwie “besonders” ist – und sei es nur heißer Kakao – und das gemeinsam zu genießen! 

Netter Nebeneffekt für mich – der Dezember ist dann schon “geplant” und ich laufe nicht die ganze Zeit mit diesen nervigen Gedanken im Kopf rum “Aber wir müssen ja noch Karten basteln. Aber wir wollten doch noch Kekse backen. Aber ….” Aber vielleicht hab DAS Problem auch nur ich. *lach*

Last-Minute-Beschäftigungs-Adventskalender

Morgen ist der 1. Dezember. Ich sitze also hier beim Schein der ersten Adventskerze und gebe den Adventskalendern für die Kinder noch den letzten Schliff. :-)

Bei uns gibt es keine Kalender mit Schokolade oder Süßigkeiten. Ich hoffe sehr, dass mir das meine Kinder nicht eines Tages vorhalten werden. ;-) Aber sie bekommen in der Adventszeit schon genug Süßes, so dass ich Süßigkeiten-Adventskalender noch nie so toll fand. Außer natürlich als ich selber Kind war. ;-)

In  den ersten Jahren habe ich meiner Tochter Kalender mit kleinen Geschenken gemacht. So etwas wie einen Bausteinzug zerlegt und auf 24 Päckchen verteilt. Aber irgendwann wurde auch das zu viel. So viele Kleinigkeiten. Klar, man kann da schon Tolles – und auch Sinnvolles – schenken. Ich fand es aber nicht leicht und auch ziemlich teuer 24 sinnvolle Kleinigkeiten zu finden. Und als dann der kleine Bruder unterwegs war, war schnell klar – 48 Kleinigkeiten. Das geht nicht!

Also ist es in unserer Familie nun schon Tradition, dass es einen “Beschäftigungs”-Kalender gibt. Jeden Tag wird etwas gemeinsam gemacht. Das Ziel ist dabei einfach eine schöne Zeit miteinander zu verbringen. Wer auch Lust hat für die Kinder noch schnell einen solchen Kalender zu machen, kann sich die Bilder ausdrucken. Dann braucht Ihr nicht mal selber schreiben. ;-)

Edited: Wer jetzt denkt “Hilfe, für all die Aktivitäten hätte ich doch gar keine Zeit!” kann sich HIER meine Anti-Stress-Tipps für den Kalender durchlesen. ;-) Sorry, aber als ich den Post schrieb war es – wie immer – spät und ich hab vergessen, die Tipps gleich mit einzuarbeiten.

Ich stecke die Zettel dann immer einfach in kleine Söckchen. Irgendwo festklammern – Nummern dran – fertig! 

Das ist schon ein altes Bild – jetzt ist es einfach zu dunkel zum Fotografieren. Ich habe dieses Jahr einfach die Holzklammern selber mit Nummern beschriftet. Ist nicht ganz so hübsch – aber spart mir nächstes Jahr die Arbeit! ;-)

Ganz wichtig – bevor man die Zettelchen in die Söckchen verteilt, sollte man sich selber aufschreiben, was man an welchem Tag vorhat. Dann kann man bei Bedarf schnell auch mal zwei Aktivitäten tauschen, falls doch etwas dazwischen kommt. Hat man es sich nämlich nicht aufgeschrieben, sucht man unter Umständen eine Menge Söckchen durch. Nicht dass mir das schon mal so gegangen wäre …

Außerdem erleichtert es das Ganze ungemein, wenn man selber schon einen Tag – oder sogar mehrere – vorher weiß, was man an einem bestimmten Tag tun möchte. Allein um eventuelle dafür zu sorgen, dass die Backzutaten oder Bastelmaterialien schon besorgt sind.

Wie wohl unschwer zu erkennen ist, habe ich eine Vorliebe für ausgefallene Schriftarten. Die hübschen Fonts sind allesamt von KevinandAmanda – und dort findet man noch viel mehr kostenlose Schriftarten.

Der Socken-Adventskalender hängt. Nun muss ich aber noch schnell die anderen beiden Kalender vorbereiten … ja, meine Kinder bekommen keine Schokolade, dafür DREI Kalender. Von den anderen beiden erzähl ich Euch dann aber in den nächsten Tagen. Dann kann ich vorher noch Bilder machen … und ausserdem ist es schon wieder ganz schön spät.

 
Was für Adventskalender bekommen denn Eure Kinder?

Mein erster Quilt

Hier gab es ja schon ein paar Bilder von meinem Geschenk mit unterschiedlichen Texturen.
Und nun endlich das Gesamt-Teil:
Und nein, es ist kein Buch. :-)
Es ist tatsächlich eine Decke.

Um genauer zu sein – ein Quilt. 

Mein ERSTER Quilt! *stolz-bin*

Auch wenn mein Sohn für eine Krabbeldecke natürlich schon viel zu groß ist.
Es ist halt keine Krabbel-Decke, sondern eine ganz persönliche Bettdecke!
Ich hab wirklich überlegt – und war ziemlich nahe dran tatsächlich ein Buch draus zu machen. 
Witzig, dass alle Kommentare entweder Buch oder Decke gesagt haben …
Aber als ich die Quadrate dann auf dem Fußboden vor mir auslegte, hab ich es nicht übers Herz gebracht. Irgendwie schrie mich das Ding an 
“DECKE”!

Und dann wollte ich ja auch zu gern das quilten endlich mal ausprobieren. 
Und ich muss sagen, ich war selber ganz beeindruckt. 
Ich hatte ja mit allen möglichen Schwierigkeiten gerechnet. 
Aber nichts ist passiert. *lach*
Lief super!
Nur dummerweise konnte ich noch nicht die ganze Decke quilten, da aus irgendeinem Grund mein blaues Quiltgarn weg ist. 
Nicht mehr da. 
Das helle war da – und eigentlich war genau dort auch das blaue. 
Ich habe ALLES abgesucht.
Ich hab ja so einen kleinen Mann in Verdacht … aber der verweigert jegliche Aussage! ;-)
Also muss ich jetzt nochmal blaues Quiltgarn bestellen. *grrrr*
Und erst dann kann ich die Decke wirklich fertig machen und die blauen Quadrate auch noch quilten.
Und dann fehlt auch noch der Rand.
Brauch da mal einen Rat!

Ich hab ja sowas noch nie gemacht … kann ich da vielleicht auch einfach breiteres Schrägband dafür nehmen?
(Gibt ja auch 3cm Schrägband.)
Oder ist Schrägband für einen Quilt aus irgendeinem Grund eine dumme Idee???