Weihnachtskarten schreiben als Ruhepunkt – 5 Tipps und meine Weihnachtskartenkollektion

Ich liebe Weihnachten. Und ich liebe es, Weihnachtskarten zu schreiben. Das erstere war schon immer so. Das zweite … nicht wirklich.

Seit meiner Kindheit liebe ich es zu schreiben. Briefe, Karten, Tagebuch, alles. Trotzdem gab es einige Jahre, in denen ich nicht eine einzige Weihnachtskarte geschrieben habe. Warum?

Weil die Vorweihnachtszeit sowieso schon stressig war und das Schreiben der Karten zusätzlichen Stress bedeutete.

Vor einigen Jahren habe ich angefangen in der Adventszeit bewusst viel mehr NEIN zu sagen. Nein, ich werde nicht 20 verschiedene Sorten Plätzchen backen. Nein, ich werde nicht an jeder Weihnachtsparty teilnehmen. Nein, ich werde mit meinen Kindern nicht zu jedem Weihanchtsmarkt oder jeder spannenden Weihnachtsaktivität gehen.

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Weihnachtskarte “Ruhiges Weihnachten” – erhältlich HIER

Witzigerweise hab ich zu der Zeit dann wieder JA gesagt, zum Weihnachtskarten schreiben. :-) Warum?

Weil es für mich zu einem Ruhepunkt im hektischen Advent wurde. Eine Gelegenheit langsamer zu werden und den Moment zu genießen. Federhalter in der Hand, eine heiße Tasse Tee vor mir, eingehüllt in eine warme kuschelige Decke, eine Kerze angezündet … einige Minuten nur für mich und den Empfänfer der Karte. :-)

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Weihnachtskarte “EngelsUMARMUNG” – erhältlich HIER

Meine Liste an Menschen, denen ich Weihnachtskarten schicke, ist nicht riesig. Aber trotzdem arbeite ich sie nie in einem Rutsch ab. Ich nehme mir Zeit. Und jedesmal wenn ich mich zum Schreiben hinsetze, kommt ein klein wenig mehr Weihnachtsstimmung auf. Und damit ist das Weihnachtskarten-schreiben kein “MUSS” mehr, sondern eine angenehme Pause vom oft hektischen Alltag.

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Weihnachtskarte “WeihnachtsUMARMUNG” – erhältlich HIER

Wenn Du selbst auch Deine Weihnachstpost zu einem Ruhepunkt für Dich gestalten möchtest, hier meine fünf Tipps:

1.Fange zeitig an alles zu besorgen – Karten, Briefmarken, Adressaufkleber, Lieblingsstifte, evt. Aufkleber oder ähnliches zum Verschönern, Tee, Plätzchen, Schokolade … ;-)

2. Benutze Dinge, die Dir Freude machen. Nimm Deine Lieblingstasse für Deinen Tee. Und gönn’ Dir eine Tasse von dem wundervollen Lieblingstee, den Du immer nur für besondere Anlässe aufhebst. Zünde eine hübsche Kerze an. Benutze Karten, deren Motive Dein Herz erfreuen und deren Papier, Du gern berührst. Schreibe mit einem Stift, der Dich glücklich macht – ob Fineliner, Federhalter, Glitzergelstift – nimm etwas, was Dein Herz lachen lässt.

3. Habe alles, was Du zum Schreiben brauchst, griffbereit, am besten in einer kleinen Kiste oder Box. Nichts ist so nervig, wie dann schnell den Gelschreiber, die Briefmarken, die Tintenpatrone oder die Adreßaufkleber suchen zu müssen … während Dein Tee kalt wird.

4. Wenn Du magst, involviere Deine Familie und mach es zu einer kleinen Familientradition. Ich persönlich gestalte die Schreibzeit lieber für mich allein. Ich liebe es ein wenig Zeit allein mit mir zu verbringen. Aber die Umschläge beschriften, Briefmarken und Absenderaufkleber aufkleben … da helfen meine Kinder liebend gern.

5. Nimm Dir Zeit. Es gibt wohl wenige Menschen, die die Vorstellung dreißig Karten auf einmal zu schreiben, schön finden. Egal mit wieviel Tee. ;-) Ich zum Beispiel schreibe nie mehr als drei Karten auf einmal.

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Weihnachtskarte “WeihnachtsBAUM” – erhältlich HIER

Bonus-Tipp:

Finde etwas, wie Du Deine Weihnachtspost-Zeit noch spannender für Dich gestalten kannst. Wolltest Du schon immer Handlettering oder Kalligraphie lernen? Dann wäre das doch ein toller Zeitpunkt und eine schöne Gelegenheit zum Üben. Bist Du gern kreativ mit anderen? Dann erkundige Dich, ob es bei Dir in der Nähe einen Kurs zum Gestalten von Weihnachtspost gibt. Malst Du gern oder fotografierst oder ….  All diese Dinge kannst Du einbringen und Deine Weihnachtspost so nicht nur persönlicher gestalten, sondern es für Dich selber zu einer bereichernden Tätigkeit machen.

Und wenn es Dir trotzdem partout keinen Spaß macht?

Dann geb ich Dir hiermit die Erlaubnis, es einfach zu lassen. Die Welt geht nicht unter, wenn Du keine Karten schreibst. ;-) Es ist Dein Leben und Deine Zeit. Du bestimmst, wie Du sie nutzen möchtest!

Falls Du aber Lust bekommen hast, noch schnell ein paar Weihnachtskarten zu bestellen, dann gibt es diese Woche noch ein besonderes Angebot in meinem Shop:

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Wenn Du vier 5er-Pakete Weihnachtskarten kaufst, dann erhälst Du ein fünftes Paket im Wert von 9,90€ dazu geschenkt. Beim Bestellen nur angeben, welche  Karten Du gern in den Paketen hättest. :-) Das Angebot gilt bis einschließlich 22.11.2015

Wie hälst Du das?
Schreibst Du Weihnachtskarten? Machst Du es gern – oder ist es eine Last?
Hast Du vielleicht noch einen Tipp für mich und andere Leser, wie man das Schreiben zu einem Ruhepunkt in der Weihnachtszeit machen kann?

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4 Antworten zu Weihnachtskarten schreiben als Ruhepunkt – 5 Tipps und meine Weihnachtskartenkollektion

  1. Pingback:Meditating reindeer Christmas cards are here! – Ursula Markgraf

  2. jana sagt:

    Weihnachtskarten schreiben – ich liebe es. Ein Verslein aussuchen und sich die Gesichter vorstellen, die dann in den Briefkasten schauen. Staunen. Überraschen.
    Das ist für mich der Zauber an Weihnachten.

    Sonnige Grüße
    Jana

  3. Kathrin sagt:

    Hallo Ursula,

    schöne Zeichnungen.
    Die Schneekugel-Motive gefallen mir besonders.

    Weihnachtskarten schreibe ich schon und das auch gern. Bei mir sind es zum Glück nicht so viele, dass ich es als Stress empfinde.

    liebe Grüße
    Kathrin

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